Kambodscha zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und ist kein ausgesprochenes Reiseland. Erst langsam erholt es sich vom Schreckensregime der roten Khmer unter Pol Pot, dessen Steinzeitkommunismus von 1975 – 1979 beinahe 3 Mio. Menschen um ihr Leben und Heimat brachte. Seit 1992 öffnet sich das Land der Khmer allerdings wieder dem Tourismus und es werden Kurzreisen als Gruppenreisen angeboten, Ausgangspunkt ist meist Bangkok. Vom Individualtourismus ist hier eher abzuraten, da im Nordwesten des Landes noch immer Unruhen herrschen.
Größte Sehenswürdigkeit und Hauptreiseziel in Kambodscha ist Angkor Wat, die Tempelanlange nahe dem westlichen Tonle-Sab-See. Es ist das Wahrzeichen des Landes, dessen Silhouette auf der Staatsflagge verewigt wurde. Die riesige, über 600 Bauwerke umfassende Anlage gilt als die größte buddhistische Tempelanlage der Welt. Die Anlage erstreckt sich auf über 100 qkm und selbst indische Archäologen geben zu, nichts vergleichbares in ihrem überaus tempelreichem Land zu besitzen. Heutige Führungen achten darauf, daß niemand von den umliegenden Minen verletzt wird.
Lage:
Kambodscha befindet sich im Südosten der hinterindischen Halbinsel am Golf von Thailand. Nachbarländer sind im Westen Thailand, im Norden Laos und im Osten der Süden von Vietnam.
Fakten:
Hauptstadt ist Phnum Penh mit knapp 1 Mio. Einwohnern
Staatsoberhaupt ist König Norodom Sihanouk
Amtssprache: Khmer
Währung: Riel
Bevölkerung besteht zu 92% aus den Khmer, 6% sind Vietnamesen
Beste Reisezeit:
Oktober bis April