Grönland gilt als die größte Insel der Erde und nimmt mit seiner Fläche mehr als das Sechsfache von Deutschland ein. Geographisch befindet es sich im Nordosten des arktischen Nordamerika, politisch gehört es jedoch zu Dänemark. Grönland hat das am weitesten nach Norden ragende Landgebiet der Erde und ist überwiegend ständig mit Eis von einer Dicke bis zu 3500 m bedeckt. Nur etwa ein Sechstel ist eisfrei und die kahle Landschaft ist von tiefen Fjorden mit kalbenden Gletschern geprägt. Der Scoresbysund-Fjord im Osten ist mit ca. 300 km der längste der Welt. Kleinere Siedlungen gibt es verstreut im an der Süd- und Westküste sowie auf den vorgelagerten Inseln. In der kurzen eisfreien Zeit herrschen hier mildere Bedingungen. Im Süden gibt es zudem zahlreiche heiße Quellen. In der kurzen Sommerzeit sind din den fruchtbaren Tälern des Südens und Westens sogar eine überwältigende Blütenpracht, im äußersten Süden sogar ein kleines Waldgebiet zu sehen. Faszinierend ist das „ewige Licht“ im Sommer nördlich des Polarkreises im Mai, Juni und Juli, sowie die die berühmten Polarlichter, welche das ganze Jahr über am Himmel zu sehen sind. Neben domestizierten Schafen und Rentieren leben auf Grönland alle Tierarten der arktischen Regionen wie Eisbär, Polarfuchs, Moschusochse, Hase und Kleinsäuger, am Meer tummeln sich Robbenarten, Walrösser und Seevögel.