Griechenland

Griechenland liegt im Südosten der Balkanhalbinsel zwischen Ägaischem und Ionischen Meer. Kein Ort Griechenlands ist mehr als 90 km vom Meer entfernt. Die Landschaft des griechischen Festlands ist gebirgig, das zentrale Gebirgsmassiv ist das Pindosgebirge mt dem höchsten Berg Smolikas Oros, das mit seinen öden Gipfeln und tiefen Schluchten sehr reizvoll ist. Das Gebirge setzt sich bis auf die Halbinsel Peleponnes fort. An der Küste des Thermaischen Golfs (Thessaloniki) ragt Griechenlands höchster Berg empor, der 2917 m hohe Olymp. Die Hauptstadt Athen liegt in Attika am Saronischen Golf. Den Namen erhielt sie von der Göttin Athene, der Göttin der Weisheit und Klugheit und hier erblickte die Demokratie zum ersten Mal das Licht der Welt. Unbedingt sehenswert sind die Akropolis, das Dionysos-Theater, der Hephaistostempel, das Hadriantor oder das Ortszentrum mit dem Syntagma- und Omoniaplatz. Von Piräus verkehren täglich zahlreiche Fährschiffe zu den teils sehr nahe gelegenen griechischen Inseln. Dieser Hafen ist seit der Antike ein bedeutendes Schifffahrts- und Handelszentrum und ist heute nur etwa 10 km vom Stadtzentrum entfernt.  Südöstlich von Athen befindet sich das Kap Sunion mit dem Poseidontempel und der Nemesis.

Fakten:

  • Hauptstadt ist Athen mit 4 Mio. Einwohnern (Stadt mit Piräus und Großraum Attika)
  • Einwohnerzahl gesamt: 11 Mio.
  • Fläche: 131.957 qkm
  • Staatsoberhaupt ist Präsident Karolos Papoulias
  • Währung: Euro
  • Zeitzone: MEZ + 1 Std
  • Religion: Griechisch-Orthodox. 98%
  • Amtssprache ist Griechisch

Klima:

Griechenlands Küstenregionen und die Inseln haben mediterranes Klima mit trocken-heißen Sommern und milden, teilweise regnerischen Wintern.

Die griechischen Inseln:

Kreta:

Kreta is die größte grichische Insel und bildet den südlichen Abschluß der Ägäis vor dem Levantischen Meer. Vom Hafen Piräus verkehrt täglich eine Fähre nach Heraklion, die Fahrzeit beträgt ca. 12 Std. Die meisten Hotels stehen an der Nordküste mit sandigen Stränden während die meist felsige Südküste stärker von Individualtouristen frequentiert wird. Die beliebtesten Strände sind um Agios Nikolaos im Nordosten und Galini im Süden. Das Klima der Insel ist von starken Gegensätzen geprägt, beinahe wie auf einem Kontinent: Die Nordküste hat ein mediterranes Klima, das gebirgige Inselinnere kontinentales und an der Südküste ist es afrikanisch heiß mit milden Wintern. Als eine der vielfältigsten Inseln Griechenlands hat Kreta für jedermann etwas zu bieten. Auf der Insel hat sich eine der größten Hochkulturen der Menschheit entwickelt, die minoische. Zeugnisse dieser Zeit sind Palastanlagen mit erstaunlichen Wandmalereien, Vasen und Keramiken von Knossos, Phistos oder Malia, welche für Kulturbegeisterte ein interessantes Ausflugsziel bieten. Naturliebhaber sollten sich für Kreta entscheiden, da dies die grünste aller griechischen Inseln ist. Zudem befindet sich hier die Somaliaschlucht, welche mit 18 km Länge und bis zu 600 m hochragenden Felswänden die längste Schlucht Europas ist.

 

Kykladen:

Die Kykladen sind die eigentlichen, typisch griechischen Inseln, wie man sie von Prospekten kennt: Weiß getünchte Häuser mit blauen und roten Türen, Toren, Treppen und Kuppeln, die sich wie auf den Fels gemalt an die Hügel schmiegen. Dazu gibt es Kirchen und Klöster mit in Rundbögen hängenden Glocken, Windmühlen, antike Säulen und Fischerhäfen in azurblauen Buchten. Eine der schönsten und bekanntesten der Kykladeninseln ist Santorin mit ihrer beeindruckenden Steilküste im Westen. Wie von der Empore eines Theaters hat man an jeder Stelle dieser sichelförmigen Westküste einen freien Blick auf Dörfer mit weißen Häusern, die sich fast am Fels festkrallen. Den in etwa 200 m Höhe gelegenen Hauptort Thira kann man über einen Weg mit hunderten von Stufen erklimmen, oder auch mit dem Eselkarren oder der Seilbahn. Mit den engen Pflastergäßchen, Arkaden und Kirchen stellt sie eine der typischsten Inselstädte dar.