Lappland
Neben Helsinki stellt Lappland eines der beliebtesten Touristenziele dar. Aufgrund der 13 Skisportzentren wird die Provinz hauptsächlich während der Wintersaison von Feriengästen besucht. Das restliche Jahr dient es als Ziel für Naturtouristen und bedeutet Kanu fahren, Gold waschen und Feuer machen. Der Sommer bietet die "ewige" Helligkeit und Temperaturen bis 30°C sind durchaus möglich, was allerdings auch die Mücken sehr zu schätzen wissen.
Helsinki
Die Haupstadt liegt an der Südküste im Golf von Finnland und wurde 1550 von König Gustav Wasa gegründet. Sehenswert sind das Empire-Zentrum mit dem Dom, den Universitäts- und Regierungsgebäuden, der Marktplatz, die Temppeliaukio-Kirche (Felsenkirche), die Uspenski-Kathedrale, die größte orthodoxe Kirche der westlichen Welt, und das Konzertgebäude an der Bucht Töölönlahti, das von Alvar Aalto entworfen wurde.
Vorgelagert liegen die vier Touristeninseln Suomenlinna mit der Festung Sveaborg, Korkeasaari mit dem Zoo, Pihlajasaari mit einem großen Park, Felsen und langen Sandstränden und Seurasaari, die bewaldete Insel mit einer traditionellen Bauernkultur.
Der Schärengürtel
Der Schärengürtel besteht aus Myriaden von Inseln, welche teils grün, teils vollkommen kahl, teils nur mit einer einzelnen Fichte bewachsen sind. Die Schären reichen bis tief in die Ostsee hinein und über die Aland-Inseln hinaus. Es gibt unzählige Ankerplätze und gilt somit als Paradies für Segel- und Motorbootfahrer. Die Küste der Region ist das älteste besiedelte Gebiet des Landes mit den ältesten Städten von Finnland und bietet Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Grausteinkirchen, alte Burgen und Festungen, sowie kleine Küstenstädtchen mit Holzhausvierteln.